Frequenzumrichter ER24 K/B

Die wichtigsten Vorteile:

• 2 Bauformen
• Einzigartige Sicherheitsfunktion
• Wartungsfrei

ER24K/B

Der universelle Antrieb von BLEMO® – für alle Anwendungen mit Synchronmotoren und Asynchronmotoren.

COMPACT-LINE

Frequenzumrichter zur Drehzahlverstellung von Synchron- und Asynchronmotoren, 0,18 bis 15,0 kW, – 200 bis 600 V, 1~ und 3~.

2 Bauformen: ER24B im Buchformat und ER24K im Kompaktformat.

ER24K im Kompaktformat

Innovation

Im ER24 wurden die erfolgreichen Reihen ER23 und ER51 zusammengeführt. Diese neue Produktreihe betreibt Synchron- und Asynchronmotoren.
Der ER24 ist mit seiner überragenden Funktionalität für alle Aufgaben im Maschinen- und Anlagenbau einsetzbar. Platzsparend ist die extrem schmale Bauform ER24B bis 4,0 kW. Flexible Montagemöglichkeiten: vertikal, Seite an Seite oder liegend. Integrierte Sicherheitsfunktionen: STO, SLS, SS1, SMS, GDL. Programmierbare Funktionsbausteine ermöglichen die Ausführung z.B. Boolscher und arithmetischer Funktionen, Timer, Zähler, Vergleicher und kurzen Automationssequenzen. Integrierte Synchronmotorfunktion im Open Loop Verfahren.

Standardmerkmale

  • 4-stelliges 7-Segment-Display, optional mehrsprachiges Klartextdisplay                       
  • 150 anwendungsspezifische Funktionen                           
  • integrierter PID-Regler, Navigationsrad zur Programmierung und als Sollwertpotentiometer                   
  • Integriert sind Modbus, CANopen, optional PROFIBUS DP V1, DeviceNet, EtherCAT, Ethernet/IP, Modbus TCP, POWERLINK und ProfiNet                              
  • integrierter EMV-Filter                              
  • Kaltleitereingang PTC, Eingang STO(auch Zweikanalig)
  • RoHs, WEEE konform (Recyclingrate 88%)
  • CE, UL, CSA, RCM, EAC, ATEX
  • Lackierte Platinen

Integrierte Sicherheit Ohne weitere externe Komponenten 

STO: Sicher abgeschaltetes Drehmoment
Freier Auslauf bis Stillstand durch Trennung des Motordrehmoments.
SLS: Sicher reduzierte Geschwindigkeit
Abbremsen, Aufrechterhaltung einer vordefinierten Geschwindigkeit.
SS1: Sicherer Halt            
Stoppen des Motors gemäß einer vordefinierten, sicher überwachten, Rampe. Überprüft, ob der Motor vollständig gestoppt ist oder eine minimale vordefinierte Drehzahl erreicht hat; aktiviert dann die STO Funktion.
SMS: Sichere Überwachung von zwei Motordrehzahlen
STO wird aktiviert, bei Erreichen der Grenz- drehzahlen.
GDL: Sichere Freigabe von Schutztüren
Sichere Steuerung von Schutztüren mit Verzögerung des sicheren Ausgangs.
Safety Integrity Level (SIL 1, 2 oder 3) gemäß
IEC 61508 (Teil 1 und 2)
Performance Level (PL e) gemäß
ISO 13849-1/-2 Kategorie 3

Synchronmotoren

Der neue Regelalgorithmus bis 599 Hz für permanent erregte Synchronmotoren ohne Rückführung sorgt für optimierte Leistung und einfachen Anschluss der Motoren. Die sensorlose Vektorregelung stellt das volle Drehmoment ab kleinsten Drehzahlen zur Verfügung. Die patentierte Polradlagevermessung unterstützt alle Synchronmotorentypen und auch Schrittmotoren.  

Ihre Vorteile

Anwendungsbereiche

Häufig gestellte Fragen

1.Grafikdisplay über ein Modbuskabel mit der Modbusschnittstelle
(RJ45-Stecker) am Frequenzumrichter ER24 verbinden.

2.Netzspannung zuschalten

3.So oft „ESC“ drücken, bis Hauptmenü erscheint

4.Punkt „4 Open / Save as“ anwählen und „OK“ drücken

5.Punkt „4.1 Kopie auf Umrichter“ anwählen und „OK“ drücken

6.Den gewünschten Datensatz (z.B. „Datei 1“) auswählen und „OK“
drücken.

7.Es erscheint das Untermenü „Download group“. Nun „Alle“
anwählen und „OK“ drücken.

8.Im Display erscheint: „Überprüfen Sie die Verbindung zum
Umrichter“ „ESC = Abbr. OK=Übernehmen“, Nun „OK“ drücken.

9.Nach fehlerfreiem Speichern im Display erscheint: „Übertragung
vollständig“ „OK ODER ESC ZUM FORTFAHREN“
Nun „ESC“ oder „OK“ drücken.

10.Durch mehrfaches Drücken von „ESC“ zum Ausgangspunkt (z.B.
„Hauptmenü“) zurückkehren.

  1. Um elektromagnetische Verträglichkeit zu erlangen, muss der Umrichter mit einem eingebauten oder externen Funkentstörfilter betrieben werden.

  2. Bei Verwendung von abgeschirmten Leitungen zwischen Umrichter und Motor muss der Schirm beidseitig auf Erde gelegt sein. Kabelunterbrechungen sind möglichst zu vermeiden. Ist es notwendig das Kabel zu trennen, z.B. um einen Motorschütz einzubauen, dann muss die Kabelabschirmung auf möglichst direktem Weg durchverbunden werden. Dabei ist zu beachten, dass die niedrigste mögliche HF- Impedanz erreicht wird.

  3. Je kürzer das Kabel ist, umso geringer sind Funkstörung und Ableitstrom. Die maximal möglichen Leitungslängen sind zu berücksichtigen.

  4. Um Störeinflüsse auf die Steuereingänge zu vermeiden, sollten Steuerkabel immer abgeschirmt sein. Der Schirm ist an der dafür vorgesehenen Kabelschelle am Umrichter aufzulegen. Wird der Schirm zusätzlich an einem Regelgerät aufgelegt, muss auf Potentialgleichheit der Massepunkte geachtet werden.

  5. Steuerkabel sollten möglichst keine Leistungskabel kreuzen. Wo sich das nicht vermeiden lässt, ist eine rechtwinklige Kreuzung empfehlenswert.

  6. Eine getrennte Verlegung von Steuer- und Leistungskabeln ist anzustreben. Müssen die Kabel parallel verlegt werden, z.B. auf der gleichen Kabeltrasse, so ist ein möglichst großer Abstand (> 20 cm) zu wählen.

  7. Die Abschirmung der verlegten Kabel sollte möglichst eine niedrige HF-Impedanz haben. Deshalb ist Kupfergeflecht einem Stahlgeflecht vorzuziehen.

  8. Der HF-Übergangswiderstand an den Verbindungspunkten zwischen Abschirmung und Gehäuse muss so niedrig wie möglich gehalten werden. Schmutz-, Farb- und Isolationsreste auf Gehäuse und Abschirmung im Bereich der Verbindungen sind deshalb zu entfernen. Für die Verbindung der Abschirmung sollten prinzipiell die dafür vorgesehenen Kabelschellen bzw. Quetschverbindungen verwendet werden. Vorteilhaft ist die Verwendung von Erdungsverschraubungen.

  9. Die Abschirmung sollte so nah wie möglich an den Kabelklemmen auf das Gehäuse aufgelegt sein. Längere, freie Kabelenden wirken als Antennen.

  10. Bei nichtabgeschirmten Kabeln sollten die Kabeladern verdrillt sein und Ausgangsfilter verwendet werden.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit einen Motor mit kleiner Leistung an einem Frequenzumrichter mit größerer Leistung zu betreiben
Dabei kommt es auf das Verhältnis zwischen Motor- und Umrichterleistung an.
Erfahrungen zeigen, dass das Verhältnis von 1:4 nicht überschritten werden sollte.

Z.B. ist es nicht empfehlenswert, einen 0.75kW Motor mit einem 30kW BLEMO Frequenzumrichter zu betreiben.
Für Testzwecke kann man diese Kombination verwenden; hierbei muss jedoch die Motorphasenüberwachung deaktiviert werden.

Ausgehend davon, dass der ER24 sich in der Werkseinstellung befindet, sind im gestoppten
Zustand (Display: rdY) folgende Einstellungen auszuführen:

1. ENT drücken und den COnF-Modus auswählen, dann wieder ENT drücken

2. Zuerst den Punkt „FULL“ auswählen, herunterscrollen bis zum Parameter LAC und diesen
auf AdV oder EPr einstellen, >2s ENT drücken und damit speichern, dann ESC drücken,
bis wieder LAC im Display steht.

3. Zum Menü Steuerung CtL- scrollen, ENT drücken, den Parameter FR2 aufsuchen und auf
UPdt einstellen

4. Im Menü Steuerung CtL- den Parameter rFC auf FR2 einstellen

5. Das Menü Applikationsfunktionen FUn- aufrufen und dort den Parameter UPd- anwählen

6. Jetzt den Parameter „USP“ aufrufen und für die Zuordnung „+ Drehzahl“ einen
freien Eingang auswählen z. Bsp. LI5

7. Zuletzt den Parameter „dSP“ aufrufen und für die Zuordnung „- Drehzahl“ einen freien
Eingang auswählen z. Bsp. LI6
Über den Eingang DI5 wird die Drehzahl erhöht und über den Eingang DI6 wird die Drehzahl
reduziert.

1. Parameter FrY [PARAMETER GRUPPE] aufrufen und ALL [Alle] anwählen, mit ENT abspeichern und
danach mit ESC aus dem Parameter herausgehen.

2. Parameter GFS [GOTO WERKSEINST] aufrufen und YES [Ja] anwählen, dann die ENT-Taste mindestens
2 Sekunden zum Abspeichern gedrückt halten.