Frequenz­umrichter
ER41

Die wichtigsten Vorteile:
  • Einfache Inbetriebnahme und Parametrierung
  • Umfangreiche Kommunikations­schnittstellen
  • Energiesparend
ER41K – IP21 – Schaltschrankeinbau

ER41 – konfigurierbarer Frequenzumrichter

– für alle Anwendungen.

INNOVATION-LINE
Frequenzumrichter zur Drehzahlverstellung von DS-Asynchronmotoren und Synchronmotoren, 0,75 bis 2600 kW, 380 bis 690 V, 3~Schutzart IP21 bis IP55.

Mit der neuen ER41-Serie von BLEMO erhalten Sie einen Frequenzumrichter für sämtliche Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau.

Stellen Sie Ihre Wunschkonfiguration zusammen und fordern Sie direkt ein Angebot an. Sollten Sie höhere Leistungen, Low-Harmonics-Funktionen oder 690 V benötigen, kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail.

Die Vorteile

Frequenzumrichter ER41

Anwendungsgebiete

Pumpen & Lüfter
Frequenzumrichter für vernetzte Anwendungen
Vernetze Anwendungen
Drehmomentabhaengig Antriebe
Sicherheitsrelevante Anwendungen
Fördertechnik
Gebäudetechnik HKL
Hebetechnik
IoT / Industry 4.0 Ready
Maschinen- und Anlagenbau
Maschinen- und Anlagenbau
Fördertechnik
Hebetechnik

Produktinformationen

Der ER41 ist als Schaltschrankausführung ER41 K in Schutzart IP21 oder IP23 sowie als geschützte Ausführung ER41 G in Schutzart IP54 oder IP55 erhältlich. Je nach Bedarf liefern wir die Geräte als V1 ohne Lasttrennschalter oder als V2 mit integriertem Lasttrennschalter.

Alle Geräte werden ab Werk mit lackierten Platinen ausgeliefert. Ab 90 kW sind zusätzlich verzinnte Kupferschienen für aggressive Luft enthalten, bei kleineren Leistungen optional. So lässt sich der ER41 passend zur Umgebung auslegen und bleibt auch im Dauerbetrieb zuverlässig.

Besserer Pumpenschutz mit dem ER41

Er41 Pumpenschutz
  • Mehrsprachiges Bedienterminal mit Echtzeituhr und USB-Anschluß
  • eingebauter PID-Regler
  • Integration der realen Pumpenkurve
  • Integrierter Modbus/TCP, serielle Modbus-Schnittstelle, Ethernet
  • Integrierter EMV-Filter, Netzdrossel
  • Ausgangsfilter bis 300m Motorkabellänge, geschirmt
  • Kaltleitereingang PTC, PT100, PT1000, KTY84
  • Integrierte STO-Funktion, SIL3/Ple, zweikanalig
  • RoHs, WEEE konform (Recyclingrate 88%)
  • Feldbusse: Ethernet/IP und Modbus/TCP mit zwei Ports, CANopen,Profibus DPV1, Profinet, DeviceNet
  • Version 1: Grundgerät ohne eingebauten Lasttrenschalter IP55
  • Version 2: Grundgerät mit eingebauten Lasttrenschalter IP54
  • Version K: Für den Schaltschrank IP21
Er41 - Version 2 - IPS4 mit Lasttrennschalter

Produktanfrage

Der ER41 ist eine neue Produktreihe von BLEMO®, die für alle Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau eingesetzt werden kann. Nachfolgend können Sie den ER41 nach Ihren Vorstellungen konfigurieren und direkt bei uns ein Angebot anfordern.

Interessieren Sie sich für höhere Leistungen, Low Harmonics oder 690V, senden Sie uns bitte Ihre Anfrage per E-Mail an info@blemo.com.

Häufig gestelle Fragen

zum Frequenzumrichter ER41

Es muss eine Verbindung zwischen +24 und DI1 (Rechtslauf) hergestellt werden.
  1. Um elektromagnetische Verträglichkeit zu erlangen, muss der Umrichter mit einem eingebauten oder externen Funkentstörfilter betrieben werden.

  2. Bei Verwendung von abgeschirmten Leitungen zwischen Umrichter und Motor muss der Schirm beidseitig auf Erde gelegt sein. Kabelunterbrechungen sind möglichst zu vermeiden. Ist es notwendig das Kabel zu trennen, z.B. um einen Motorschütz einzubauen, dann muss die Kabelabschirmung auf möglichst direktem Weg durchverbunden werden. Dabei ist zu beachten, dass die niedrigste mögliche HF- Impedanz erreicht wird.

  3. Je kürzer das Kabel ist, umso geringer sind Funkstörung und Ableitstrom. Die maximal möglichen Leitungslängen sind zu berücksichtigen.

  4. Um Störeinflüsse auf die Steuereingänge zu vermeiden, sollten Steuerkabel immer abgeschirmt sein. Der Schirm ist an der dafür vorgesehenen Kabelschelle am Umrichter aufzulegen. Wird der Schirm zusätzlich an einem Regelgerät aufgelegt, muss auf Potentialgleichheit der Massepunkte geachtet werden.

  5. Steuerkabel sollten möglichst keine Leistungskabel kreuzen. Wo sich das nicht vermeiden lässt, ist eine rechtwinklige Kreuzung empfehlenswert.

  6. Eine getrennte Verlegung von Steuer- und Leistungskabeln ist anzustreben. Müssen die Kabel parallel verlegt werden, z.B. auf der gleichen Kabeltrasse, so ist ein möglichst großer Abstand (> 20 cm) zu wählen.

  7. Die Abschirmung der verlegten Kabel sollte möglichst eine niedrige HF-Impedanz haben. Deshalb ist Kupfergeflecht einem Stahlgeflecht vorzuziehen.

  8. Der HF-Übergangswiderstand an den Verbindungspunkten zwischen Abschirmung und Gehäuse muss so niedrig wie möglich gehalten werden. Schmutz-, Farb- und Isolationsreste auf Gehäuse und Abschirmung im Bereich der Verbindungen sind deshalb zu entfernen. Für die Verbindung der Abschirmung sollten prinzipiell die dafür vorgesehenen Kabelschellen bzw. Quetschverbindungen verwendet werden. Vorteilhaft ist die Verwendung von Erdungsverschraubungen.

  9. Die Abschirmung sollte so nah wie möglich an den Kabelklemmen auf das Gehäuse aufgelegt sein. Längere, freie Kabelenden wirken als Antennen.

  10. Bei nichtabgeschirmten Kabeln sollten die Kabeladern verdrillt sein und Ausgangsfilter verwendet werden.
  1. Schnellstart anwählen
  2. Dort finden Sie einige Parameter, wie Hochlaufzeit oder Hohe Drehzahl.

Die Ansteuerung eines BLEMO Frequenzumrichters ist mit einer Siemens SPS über Profinet oder Profibus-DP möglich.
Dazu wird eine zusätzliche Kommunikationskarte benötigt, welche Sie im Katalog des Frequenzumrichters finden.
Bitte beachten Sie, dass nicht alle Frequenzumrichter diese Buskommunikation unterstützen.
Die Anbindung an Profibus-DP oder Profinet ist möglich mit dem ER24 und ER41

Minimaleinstellungen für einen Bus-Betrieb (direkte Ansteuerung der QW- Adressen des ER24 / ER41):

– Im TIA Portal wird zunächst der Slave ER24 / ER41 xyz eingerichtet. Bitte installieren Sie vorher die GSD- oder GSDxml- Gerätedatei
– Dann wird in der HW Konfig des ER24 / ER41 ein Telegrammtyp ausgewählt und in das E/A Feld geschoben.
In diesem Beispiel verwenden wir das Telegramm 102, welches aus 6 PZDs besteht.
PZD steht für „Prozess-zyklische Daten“. Die PZDs sind die Daten, die zyklisch ausgetauscht werden sollen.
Hierzu zählen Statuswörter, Sollgeschwindigkeiten usw.(Siehe Bild „EA Zuordnung PZDs„)

Folgende vier Kanäle sind bereits voreingestellt und müssen nicht verändert werden. Das Ergebnis im Betrieb sieht man auf dem Bild „Beobachtungstabelle“
– Die erste reservierte QW der PZD Adresse ist zu verwenden, um das Steuerwort zu senden (nach Drivecom-Norm: 16#0006, Stop 16#0007 , Motorlauf 16#000F)
– Das zweite Doppelwort sendet die Sollgeschwindigkeit (UpM)
– Das erste IW wird ausgelesen, um das Statuswort des ER24 / ER41s Frequenzumrichters auszulesen
– Das zweite Doppelwort wird ausgelesen, um die aktuelle IST Geschwindigeit(UpM.) auszulesen

– Die Wörter sollten dann als Variablen deklariert werden (Siehe Bild „Variablendeklaration„)
– Im Frequenzrumichter ist die Sollwertquelle Feldbus einzustellen (Siehe Bild „Einstellungen ER24 / ER41 Sollwertquelle Bus„)
– Ebenso ist die Adressierung des ER24 / ER41 im Bus einzustellen. Diese unterscheidet sich natürlich je nach Bustyp.
Bei Profibus-DP wird die Adresse 1-126 eingestellt (Siehe Bild „Einstellungen Profibus Adressierung ER24 / ER41„),
bei Profinet eine Adressvergabe per SPS: DCP oder eine Adresseinstellung im ER24 / ER41 Menü: fixe IP (Siehe Bild „Einstellungen Profinet Adressierung ER24 / ER41„)

+10V auf AI1 und die Masse auf COM.

  1. 5. Vollständige Einstell.
  2. 5.9 Allgem. Funktionen => PID-Regler (Hier finden Sie alle notwendigen Parameter zur Einstellung des PID-Reglers)
  1. 5. Vollständige Einstell.
  2. 5.9 Allgem. Funktionen => HMI-Befehl => Stoßfrei
  1. 5. Vollständige Einst.
  2. 5.9 Allgem. Funktionen => Voreing. Drehzahlen => 2 Voreinstell. Frequenz = z.B.DI3
  3. danach die Drehzahlen einstellen in: Voreinstell. Drehzahl 2 => z.B. 25 Hz usw.
  4. Bitte beachten Sie die Tabelle auf Seite 475 in der Programmieranleitung
  1. 5. Vollständige Einstell.
  2. 5.5 Befehl und Sollwert => Parameter Typ 2-Draht- Strg. => Wert Pegel einstellen.
  1. 5. Vollständige Einstell.
  2. 5.5 Befehl und Sollwert => Parameter Typ 2-Draht- Strg. => Wert Pegel einstellen.
Um beim Frequenzumrichter ER41 die Anzeige der Motordrehzahl anzupassen und zu verändern, sind folgende Schritte auszuführen:
  1. 8. Meine Einstellung
  2. 8.4 Anpassung
  3. Parameter anpassen
  4. DCP
  5. Zurück zu 4. Anzeige
  6. 4.4 Motorparameter
  7. Motordrehzahl auswählen
  8. Parameter anpassen und Benutzerdef. Auswahl anklicken
  9. Motordrehzahl mit gewünschter Einheit auswählen
  1. 5 Vollständige Einst.
  2. 5.5 Befehl und Sollwert
  3. Zuord. Rückw.lauf
  4. Bitte verwenden Sie DI2 für den Linkslauf

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit einen Motor mit kleiner Leistung an einem Frequenzumrichter mit größerer Leistung zu betreiben
Dabei kommt es auf das Verhältnis zwischen Motor- und Umrichterleistung an.
Erfahrungen zeigen, dass das Verhältnis von 1:4 nicht überschritten werden sollte.

Z.B. ist es nicht empfehlenswert, einen 0.75kW Motor mit einem 30kW BLEMO Frequenzumrichter zu betreiben.
Für Testzwecke kann man diese Kombination verwenden; hierbei muss jedoch die Motorphasenüberwachung deaktiviert werden.

Downloads ER41

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Im Mittelpunkt steht immer der Mensch.
Nicht die Maschine.

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B.Eng. Marc Scherer
Geschäftsführer