ER804

Frequenzumrichter zur Drehzahlverstellung von Asynchronmotoren 0,25 bis 7,5 kW, 200 bis 480 V, 1~ und 3~

EASY-LINE

Der kinderleichte Frequenzumrichter
von BLEMO – für alle Anwendungen
mit Asynchronmotoren 

ER804

Zubehör

Innovation

Der ER804 basiert auf den fundamentalen Eigenschaften unseres ersten Frequenzumrichters ER aus dem Jahre 1993. Um die von der ErP-Richtlinie geforderte Energieeffizienz zu erreichen, wird es zunehmend notwendig, auch die einfachen Anwendungen mit Frequenzumrichtern auszurüsten. Bei der Entwicklung des ER804 wurde deshalb besonderes Augenmerk auf die simple Handhabung der Bedienung gelegt.

Funktionalität

Durch die out-of-the-box Inbetriebnahme ist keine Parametrierung mehr eforderlich. Optional stehen dem Anwender die aufsteckbare Analogbedieneinheit   ABE und die digitale Bedieneinheit DBE, sowie eine Software und der Simple-Loader zur Verfügung.

Geräteversion

Der ER804 ist in zwei Baugrößen im Leistungsbereich 0,25 kW bis 7,5 kW lieferbar. Das Gerät ist schnappbar auf Hutschiene und kann Seite an Seite, vertikal und auch liegend montiert werden.

Übereinstimmung mit Richtlinien und Normen

Die Frequenzumrichter der Reihe ER804 haben einen Netzflter Klasse C1 integriert und sind CE-gekennzeichnet gemäß EU-Niederspannungs- EMV-Richtlinie. Sie entsprechen der geltenden Produktnorm für Frequenzumrichter EN61800-3.

Standardmerkmale

• Integriert sind Modbus, CANopen, Ethernet optional
• Integrierter EMV-Filter
• Kaltleitereingang PTC
• Ausgangsfrequenz 0…300 Hz
• Überlastfähigkeit 1,5 x Inenn
• Fire-mode, Ausblendfrequenzen
• Einstellbare Taktfrequenz bis 32 kHz
• RoHS, WEEE konform (Recyclingrate 88%)
• CE, UL, cUL, cTick, EAC, RoHS
• Lackierte Platinen

Ihre Vorteile

Anwendungsbereiche

  1. Um elektromagnetische Verträglichkeit zu erlangen, muss der Umrichter mit einem eingebauten oder externen Funkentstörfilter betrieben werden.

  2. Bei Verwendung von abgeschirmten Leitungen zwischen Umrichter und Motor muss der Schirm beidseitig auf Erde gelegt sein. Kabelunterbrechungen sind möglichst zu vermeiden. Ist es notwendig das Kabel zu trennen, z.B. um einen Motorschütz einzubauen, dann muss die Kabelabschirmung auf möglichst direktem Weg durchverbunden werden. Dabei ist zu beachten, dass die niedrigste mögliche HF- Impedanz erreicht wird.

  3. Je kürzer das Kabel ist, umso geringer sind Funkstörung und Ableitstrom. Die maximal möglichen Leitungslängen sind zu berücksichtigen.

  4. Um Störeinflüsse auf die Steuereingänge zu vermeiden, sollten Steuerkabel immer abgeschirmt sein. Der Schirm ist an der dafür vorgesehenen Kabelschelle am Umrichter aufzulegen. Wird der Schirm zusätzlich an einem Regelgerät aufgelegt, muss auf Potentialgleichheit der Massepunkte geachtet werden.

  5. Steuerkabel sollten möglichst keine Leistungskabel kreuzen. Wo sich das nicht vermeiden lässt, ist eine rechtwinklige Kreuzung empfehlenswert.

  6. Eine getrennte Verlegung von Steuer- und Leistungskabeln ist anzustreben. Müssen die Kabel parallel verlegt werden, z.B. auf der gleichen Kabeltrasse, so ist ein möglichst großer Abstand (> 20 cm) zu wählen.

  7. Die Abschirmung der verlegten Kabel sollte möglichst eine niedrige HF-Impedanz haben. Deshalb ist Kupfergeflecht einem Stahlgeflecht vorzuziehen.

  8. Der HF-Übergangswiderstand an den Verbindungspunkten zwischen Abschirmung und Gehäuse muss so niedrig wie möglich gehalten werden. Schmutz-, Farb- und Isolationsreste auf Gehäuse und Abschirmung im Bereich der Verbindungen sind deshalb zu entfernen. Für die Verbindung der Abschirmung sollten prinzipiell die dafür vorgesehenen Kabelschellen bzw. Quetschverbindungen verwendet werden. Vorteilhaft ist die Verwendung von Erdungsverschraubungen.

  9. Die Abschirmung sollte so nah wie möglich an den Kabelklemmen auf das Gehäuse aufgelegt sein. Längere, freie Kabelenden wirken als Antennen.

  10. Bei nichtabgeschirmten Kabeln sollten die Kabeladern verdrillt sein und Ausgangsfilter verwendet werden.

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