Effizienz trifft Präzision







Das sagen unsere Kunden
– Anlagenbauer, NRW
Zeit ist Geld – wir liefern zuverlässig und termingerecht. Auf Wunsch auch per Expressversand oder Kurier.
Kein Callcenter, sondern
echte Fachleute, die Ihre Fragen beantworten.
Von der Produktauswahl über die Inbetriebnahme bis zur Problemlösung sind wir an Ihrer Seite.
Ob Schulungen, Service-Einsätze oder individuelle Lösungen – Ihr Erfolg steht für uns im Mittelpunkt.
Leistungssteller regeln elektrische Leistung präzise und stufenlos. Sie werden überall dort eingesetzt, wo Energie kontrolliert zugeführt werden soll und Prozesse stabil, effizient und reproduzierbar laufen müssen. Besonders häufig kommen sie in der elektrischen Prozesswärme zum Einsatz, zum Beispiel bei Industrieöfen, Trocknungsanlagen, Wärmekammern und Heizstrecken.
Typische Branchen sind der Industrieofenbau, die Glasindustrie, Papier und Zellstoff, Holz und Oberflächenbehandlung, die Halbleiterfertigung sowie Textil, Druck und Verpackung. Leistungssteller helfen dabei, Temperaturverläufe zu glätten, Energie gezielt einzusetzen und Ausschuss sowie Stillstände zu reduzieren.
Heizstäbe stellen eine robuste, aber anspruchsvolle Last dar, weil sie häufig im Dauerbetrieb laufen und Temperaturspitzen vermieden werden müssen. Leistungssteller sorgen hier für eine gleichmäßige und exakt dosierte Leistungsabgabe. Dadurch bleibt die Temperatur stabil, die Aufheizphase wird sauber gesteuert und das Material wird geschont.
Mit einem passenden Leistungssteller lassen sich Heizstäbe je nach Anwendung im Phasenanschnitt, Phasenabschnitt oder im Taktbetrieb regeln. Das reduziert Netzbelastungen, verbessert die Prozessqualität und verlängert die Lebensdauer der Heizelemente. Ideal ist das für Anwendungen wie Wasser und Öl Erwärmung, Behälterheizung, Luftkanäle, Trockner, Heizregister und viele weitere Prozesswärme Aufgaben.

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Ihr persönlicher Ansprechpartner
B.Eng. Marc Scherer
Geschäftsführer

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Service
Allgemein finden sie überall dort Anwendung, wo beispielsweise eine elektrische Leistung genau eingestellt und diese meist in thermische Energie umgewandelt wird. Beispiele sind die Kunststoffverarbeitung oder auch der Industrieofenbau.
Immer, wenn eine Leistungsaufnahme eines elektrischen Verbrauchers präzise gesteuert werden muss, kommen häufig Leistungssteller zum Einsatz.
Neben der präzisen Einstellungsmöglichkeit der Stromregelung bzw. Strombegrenzung bieten Leistungssteller auch Funktionalitäten zur Überwachung eines Sicherungsausfalls, Drahtbruchs oder Ausfall der Lastspannung und zum Schutz von elektronischen Bauelementen.
Vor allem Heizelemente werden in vielen Fällen parallel betrieben. Dabei kommt eine Teillastbruchüberwachung zum Einsatz, die den Bruch eines Heizelementes signalisiert. Bei Stillstand der Anlage kann das betroffene Heizelement gewechselt werden.
Die Begrenzung von temperaturempfindlichen Heizelementen können ebenfalls, beispielsweise über einen von der Temperatur abhängigen Widerstand, definiert werden. Dabei fungiert der Leistungssteller als eine Art Temperaturbegrenzer für das Heizelement und schützt somit die Heizung vor einer zu hohen Betriebstemperatur. Das Heizelement verfügt über eine maximal zulässige Temperatur, die über die abgegebene Leistung vom Leistungssteller begrenzt wird. Anhand dieses Beispiels sieht man, welchen großen Vorteil Leistungssteller in der Industrie und im privaten Gebrauch haben.
Bei der Begrenzung und Steuerung von Gleichspannungen können als elektronische Komponente ebenfalls Leistungssteller verwendet werden. Diese unterscheiden sich jedoch in denen für die Steuerung einer Wechselspannung, da beim Betrieb mit Gleichspannung prozessbedingt zusätzliche elektronische Komponenten (z. B. ein Kondensator) zum Einsatz kommen. Diese Leistungssteller werden unter anderem als „Gleichstromsteller“ bezeichnet. Im Gegensatz zu einem klassischen Gleichrichter oder Wechselrichter erfolgt bei einem solchen Bauelement keine Gleichrichtung des Stroms.
Amplitudenreglung:
Die Amplitudenregelung bezeichnet ein Verfahren zur Steuerung eines elektronischen Bauteils mittels Steuerung der Amplitude in der Wechselstromtechnik. Dabei wird der sinusförmige Strom aus dem Stromnetz in seiner Amplitude verändert.
Das Verfahren ist ähnlich zur Pulsweitenmodulation, bei dem im klassischen Fall jedoch Rechteckimpulse zum Einsatz kommen. Die Höhe der Amplitude bei der Amplitudenregelung richtet sich dabei nur nach der entnommenen Leistung, sodass die Form der Schwingung nicht verändert wird.
Dabei liegen Strom und Spannung in Phase, das heißt, dass bei der Amplitudensteuerung nur die sogenannte „Wirkleistung“ entnommen wird. Dadurch wird die Stromaufnahme bei der Netzseite verglichen mit der Stromaufnahme beim Verfahren der Phasenanschnittsteuerung deutlich reduziert. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass der kontinuierliche Stromfluss zu einem schonenderen Betrieb, beispielsweise der verwendeten Heizelemente und somit zur Verlängerung der Lebensdauer, führt.
Durch dieses Steuerungsverfahren werden beispielsweise bei Heizelementen die Grenzbereiche der Oberflächenbelastung reduziert. Die Amplitudenregelung kann zudem dafür verwendet werden, um den bei Leistungsstellern bekannten Effekt der „Flicker“ (Schwankungen im Stromnetz mit zum Teil visueller Wahrnehmung eines Flackerns von beispielsweise Leuchtmitteln) und Oberwellen zu reduzieren. Die Vorgaben dazu werden in der Norm EN 61000-3-2 und EN 61000-3-3 beschrieben.
Pulspaketsteuerung (Impulsgruppenbetrieb):
Die Pulspaketsteuerung, auch unter dem Begriff „Impulsgruppenbetrieb“ bekannt, gilt als Unterart der Pulsweitenmodulation. Wie auch bei der Pulsweitenmodulation wird bei der Pulspaketsteuerung durch gezieltes Schalten der einzelnen Vollwellen aus dem Netz eine längere Ein- und Aus-Phase vermieden. Dadurch wird jede einzelne Halbwelle angeschnitten.
Diese Art der Steuerung dient zur Leistungsreglung bei elektrischen Verbrauchern. Anwendungen aus der Praxis sind Durchlauferhitzer oder Elektroheizungen.
Im Vergleich zur Phasenanschnittsteuerung wird bei der Pulspaketsteuerung das Signal in den Nulldurchgängen geschaltet. Dies hat zur Folge, dass durch dieses Verfahren Oberschwingungen weitestgehend vermieden werden.
Phasenanschnitt
Die Phasenanschnittsteuerung oder auch nur der „Phasenanschnitt“ dient ebenfalls als Steuerung für Leistungssteller bei elektrischen Geräten und Verbrauchern. Voraussetzung ist, dass diese mit einer Wechselspannung betrieben werden.
Beispiele für Verbraucher, die mit dem Phasenanschnitt betrieben werden können, sind Drehmomentregler bei Wechselstrommotoren, Dimmer. Der Stromfluss wird bei diesem Verfahren mit einer Antiparallelschaltung von zwei Thyristoren gesteuert. Diese haben die Aufgabe, die Wechselspannung zu schalten. Zwischen den Nulldurchgängen wird der Verbraucher geschaltet.
Alles aus einer Hand:
Von Inbetriebnahme über Wartung und Gewährleistungsverlängerung bis zur Reparatur